Stufe 2 · Wissensfähig
Euer wertvollstes Wissen liegt in zwei Köpfen. Was passiert, wenn einer geht?
Aus verstreuten Dokumenten, implizitem Expertenwissen und wiederkehrenden Fragen entsteht die belastbare Grundlage für ein KI-gestütztes Unternehmenswissen – mit klaren Quellen, Zuständigkeiten und einem getesteten Pilotfall.
Kurz beantwortet
Der Unternehmensgehirn Sprint ordnet verteiltes Firmenwissen so, dass KI-Systeme verlässlich damit arbeiten können. In zwei bis drei Wochen entstehen Wissenslandkarte, Quellen- und Rechtekonzept, Qualitätsregeln, ein getesteter Prototyp mit freigegebenen Beispieldaten und ein 90-Tage-Plan. Preis 11.900 Euro netto für einen Pilotbereich.
Im Erstgespräch fragen wir dich fünf Dinge. Danach wisst ihr selbst, ob ein Pilot sinnvoll ist – auch ohne uns.
Ein Chatbot auf ungeklärtem Wissen beschleunigt vor allem eines: falsche Antworten
Die meisten Unternehmen wollen ein Unternehmensgehirn und meinen einen Chatbot. Ohne Wissensqualität, Berechtigungen, Aktualisierung und Verantwortung wird daraus eine überzeugend klingende Fehlerquelle. Erkennst du eines davon wieder?
- Dieselben fünf Fragen werden jede Woche mehrfach beantwortet – immer von denselben zwei Leuten
- Neue Mitarbeitende brauchen Monate, bis sie wissen, wo was liegt und was noch gilt
- Bei widersprüchlichen Informationen kann niemand sagen, welche Quelle verbindlich ist
- Wichtige Dokumente liegen in Laufwerken, Mailpostfächern und Chats verteilt
- Ein Kollege geht in Rente, und niemand hat aufgeschrieben, was er wusste
- Ihr habt einen KI-Assistenten getestet und ihm nach drei falschen Antworten nicht mehr geglaubt
Wenn ihr euch jetzt nicht kümmert
Wissensverlust kündigt sich nicht an. Er fällt am ersten Tag auf, an dem jemand nicht da ist – durch Kündigung, Krankheit oder Ruhestand. Dann sucht ihr Wochen nach dem, was diese Person selbstverständlich im Kopf hatte, und trefft in der Zwischenzeit Entscheidungen auf halber Information. Jeder Monat ohne geordnetes Wissen erhöht diese Abhängigkeit, statt sie zu senken.
Erst Ordnung, dann Technik – in dieser Reihenfolge
Wir starten nicht mit der Werkzeugfrage. Zuerst klären wir Geschäftsnutzen, Quellen, Rechte und Qualität. Erst danach entsteht ein begrenzter Pilot, der an echten Fragen getestet wird – mit einer messbaren Trefferquote statt einer Vorführung mit ausgesuchten Beispielen.
Geschäftsnutzen
Welche Entscheidung oder Aufgabe wird durch besseres Wissen messbar besser? Ohne diese Antwort gibt es kein Pilotziel und keinen Maßstab für Erfolg.
Ergebnis: Pilotziel und ErfolgskennzahlWissensquellen
Welche Quellen sind autoritativ, aktuell und erlaubt? Genauso wichtig ist die Ausschlussliste: Was darf auf keinen Fall in ein externes KI-System gelangen?
Ergebnis: Quelleninventur und AusschlusslisteAntwortqualität
Was gilt als korrekt, was als belegt, und wo muss das System bewusst sagen, dass es etwas nicht weiß? Daraus entsteht ein Testset mit mindestens zwanzig realen Fragen.
Ergebnis: Testset und QualitätsrubrikZugriff und Pflege
Wer darf welches Wissen sehen oder ändern, wer hält es aktuell, wer entscheidet bei Konflikten? Ohne benannte Verantwortliche verfällt jede Wissensbasis binnen Monaten.
Ergebnis: Rollenmodell und Review-RhythmusPilot und Test
Prototyp in einem gemeinsam gewählten Werkzeug, getestet an den zwanzig realen Fragen. Geprüft werden Korrektheit, Quellenbezug, sicheres Nichtwissen und Berechtigungsfälle.
Ergebnis: Prototyp und TestberichtEntscheidung
90-Tage-Roadmap mit Arbeitspaketen, Aufwandshypothesen und einer klaren Go- oder No-Go-Entscheidung. Auch ein begründetes Nein ist ein Ergebnis.
Ergebnis: 90-Tage-Plan und Go/No-GoWas drin ist – und was ausdrücklich nicht
Das Format liefert eine belastbare, getestete Grundlage für einen abgegrenzten Pilotbereich. Ein unternehmensweiter Rollout ist bewusst nicht enthalten – er wäre zu diesem Zeitpunkt weder seriös kalkulierbar noch fachlich verantwortbar.
Im Festpreis enthalten
- Wissenslandkarte: wo liegt welches Wissen, wer besitzt es, wer darf es nutzen, wie aktuell ist es
- Top-20-Fragenkatalog aus dem Arbeitsalltag mit erwarteten Antworten und Quellen
- Taxonomie und Mindestmetadaten für Dokumente, Versionen und Gültigkeit
- Rollenmodell: Sponsor, Wissensverantwortliche, Freigabe, Pflege und Eskalation
- Pilot-Prototyp in einem gemeinsam gewählten, vorhandenen oder separat lizenzierten Werkzeug
- Qualitätstest mit mindestens 20 realen Fragen: Korrektheit, Quellenbezug, Nichtwissen, Berechtigungen
- 90-Tage-Roadmap mit Arbeitspaketen, Aufwandshypothesen und Go/No-Go-Entscheidung
Nicht enthalten
- Unternehmensweite Datenmigration, individuelle Softwareentwicklung oder produktiver Dauerbetrieb
- Vollständige Bereinigung großer Archive, OCR-Massenverarbeitung oder komplexe Schnittstellen
- Rechtliche Datenschutz- oder KI-Verordnungs-Prüfung – dafür vermitteln wir Fachberatung
- Garantie fehlerfreier KI-Antworten. Ziel ist ein messbarer, begrenzter und kontrollierter Pilot
- Lizenzkosten für das gewählte Werkzeug – die trägt ihr direkt und transparent
Festpreis
Nicht verhandelbar. Verhandelbar ist der Umfang: ein kleinerer Pilotbereich statt eines niedrigeren Preises. Zielwerte für Trefferquote und Suchzeit werden im Kickoff gemeinsam festgelegt – sie sind Entscheidungskriterien, keine pauschalen Leistungsversprechen.
Was Geschäftsführungen vorher fragen
Ist das am Ende ein fertiges System?
Nein, und das ist Absicht. Es ist eine belastbare, getestete Grundlage für einen abgegrenzten Pilotbereich. Ein unternehmensweiter Rollout ist nicht enthalten, weil er ohne diese Grundlage ohnehin scheitert.
Welche Software nutzt ihr?
Das entscheiden wir gemeinsam nach Anforderungen, vorhandener IT und Datenschutz – nicht vorab dogmatisch. Wer dir vor dem ersten Gespräch ein Werkzeug nennt, verkauft ein Produkt und keine Lösung.
Was, wenn unsere Dokumente ein Chaos sind?
Das ist der Normalfall und kein Ausschlussgrund. Wir bereinigen aber keine Archive, sondern priorisieren: bis zu fünfzig Quellen, die für den Pilotbereich wirklich zählen. Der Rest bleibt vorerst liegen.
Wie stellt ihr sicher, dass die KI nichts erfindet?
Durch Quellenpflicht, ein Testset mit realen Fragen und die ausdrückliche Anforderung, Nichtwissen zuzugeben. Vollständig ausschließen lässt sich das nicht – messbar machen und begrenzen schon.
Was ist mit Datenschutz und der KI-Verordnung?
Wir arbeiten mit Rechte- und Ausschlusskonzepten und dokumentieren Maßnahmen. Eine rechtliche Prüfung ersetzen wir nicht und geben sie auch nicht vor. Bei sensiblen Daten gehört Fachberatung dazu – wir vermitteln sie.
Woran erkennen wir nach 90 Tagen, ob es sich gelohnt hat?
An vier Größen: Trefferqualität im Testset, sicheres Nichtwissen bei unbelegten Fragen, Median der Suchzeit gegenüber der Ausgangsmessung und ob für jede priorisierte Quelle ein Eigentümer benannt ist.